Die historische Stadt Alcúdia liegt etwas landeinwärts zwischen der Bucht von Pollença und der Bucht von Alcúdia. Ihr Zentrum ist von mittelalterlichen Mauern, Toren und Natursteinhäusern geprägt. Innerhalb der Mauern findest du kleine Plätze, Cafés, Restaurants, Geschäfte und ruhige Gassen. Direkt außerhalb liegen die Überreste der römischen Stadt Pollentia. Dadurch lassen sich Mittelalter und Antike ohne lange Wege miteinander verbinden.
Port d’Alcúdia liegt mehrere Kilometer entfernt am Meer. Der Hafenbereich besitzt eine Promenade, Restaurants, touristische Angebote und Ausgangspunkte für Bootsfahrten. Von dort zieht sich der breite Sandstrand Richtung Süden und geht schließlich in Playa de Muro über. Die Übergänge sind fließend, doch Atmosphäre und Zielgruppe unterscheiden sich: In der Altstadt stehen Kultur und lokales Leben im Vordergrund, am Hafen und Strand dominieren Meer, Familienurlaub, Wassersport und sommerliche Infrastruktur.
Für einen ersten Tagesausflug empfiehlt sich morgens die Altstadt. Vor den größten Besucherströmen wirken Stadtmauer und Gassen ruhiger, und im Sommer ist die Temperatur angenehmer. Danach passen Pollentia oder der Markt. Am Nachmittag kannst du zum Hafen und Strand wechseln. Wer lieber entschleunigt reist, trennt die Bereiche auf zwei Tage: einen Kulturtag für Altstadt und Geschichte sowie einen Küstentag für Strand, Bootsfahrt und Natur.
Die Gemeinde umfasst weit mehr als den bekannten langen Strand. Auf der Halbinsel zwischen den beiden Buchten liegen felsigere Küsten, kleinere Badeplätze und geschützte Naturbereiche. Die offizielle Inselinformation beschreibt Alcúdia als Halbinsel mit mehr als 30 Kilometern Küste. Damit ist der Ort auch für Wanderer, Radfahrer, Schnorchler und Menschen interessant, die nach ruhigeren Landschaften suchen.
Alcúdia funktioniert über die Sommermonate hinaus. Frühling und Herbst eignen sich besonders für Spaziergänge, Radtouren, Geschichte und Ausflüge. Im Winter sind viele touristische Betriebe am Strand eingeschränkt, während Altstadt und Gemeinde ihren Alltag behalten. Genau dann zeigt sich eine ruhigere Seite des Nordens.